Philosophen

Auf unserem Weg werden uns berühmte Philosophen begegnen. Hier nur eine kleine Auswahl von Denkern, die sich mit Lebenskunst (ars vivendi) beschäftigt haben:

Sokrates (469-399 vor Chr.): griech. Philosoph, sein bekanntester Ausspruch: „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“

Platon (427-347 vor Chr.): griech. Philosoph, Schüler des Sokrates, das Zentrum seines Denkens: die eigentliche Realität ist der „Ideenhimmel“, vgl. das berühmte „Höhlengleichnis“.

Aristoteles (384-322 vor Chr.): griech. Philosoph, Schüler Platons, seine grundlegenden Einsichten: für alle Wissenschaften wichtig ist die Logik, tugendhaftes Handeln besteht in der Einhaltung von „Mitte und Maß“.

Die Stoiker (von Zenon bis Kaiser Mark Aurel): griech. und röm. Philosophen von ca. 300 vor Chr. bis ca. 200 nach Chr., in vielen Ansichten von Platon und Aristoteles beeinflusst, zentral für ihre Weltsicht: in allem wirkt die Vernunft, am wichtigsten ist die Ethik, „Lebe in Übereinstimmung mit der Natur!“

Epikur (341-270 vor Chr.): griech. Philosoph, entwickelte einen Gegenentwurf zur Stoa, einer seiner Kerngedanken: die Furcht vor den Göttern und die Furcht vor dem Tode sind überflüssig!

Die Reihe lässt sich beliebig fortsetzen. Allen verdanken wir tiefe Einblicke in die Befindlichkeit des Menschen.

Eifern wir ihnen nach!

 

Raffael: Die Schule von Athen